Druckkosten senken ohne auf die Qualität zu verzichten!
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Wie wähle ich den passenden Drucker?Vor dem Kauf eines Druckers, sollte man sich ernsthaft mit seinem Bedarf und dem daraus resultierend wirtschaftlichsten und sinnvollstem System auseinandersetzen. Die Matrix- und Nadeldrucker sind Druckertypen, die im privaten Bereich kaum eingesetzt werden und im Bürobetrieb fast ausschließlich mit einem Schallschutzgehäuse im Einsatz sind. Sie produzieren zu sehr günstigen Preisen Massendrucke von minderer Druckqualität und sind daher für den allgemeinen Bürobedarf und vor allem für den privaten Gebrauch nicht geeignet. |
Die häufigste Art zu drucken, ist der Tintenstrahl- oder Inkjetdruck, also der Druck mit Tinte, die über ein Düsensystem auf den Druckträger aufgebracht, d.h., aufgespritzt wird. Die Tinte der Tintenstrahldrucker ist sehr teuer im Vergleich zu anderen Drucksystemen. Sie sollten nur dann eingesetzt werden, wenn keine großen Stückzahlen gedruckt werden. Bei hohem Druckvolumen ist in jedem Fall der Laserdrucker die richtige Entscheidung. Der Laserdrucker kostet zwar mehr, als ein Tintenstrahldrucker, aber die Kosten für den Toner sind wesentlich geringer. Wenn man einen Durchschnittspreis für eine DIN A 4 – Seite eines Tintenstrahldruckers mit etwa 9 – 10 Cent annimmt, dann kostet sie mit dem Laserdrucker ca. 3 – 4 Cent, einschließlich Papier, Abschreibungs- und Wartungskosten. Auf diese Weise kann sich jeder schnell ausrechnen, ab wann sich ein Laserdrucker für seinen Bedarf rechnet. Bei Farblaserdruckern sind die Unterschiede noch größer, wobei sich diese Drucker für den Druck von hochaufgelösten Bildern nicht eignen.
Wenn die Auswahl nach dem passenden Drucksystem getroffen ist, sollte man sich ausführlich mit den Angeboten für Tinte oder Toner umsehen und die Entscheidung sehr wesentlich von den Folgekosten abhängig machen. Je nach der Intensität der Nutzung machen die Anschaffungskosten „im Leben eines Druckers“ einen sehr geringen Anteil aus. Es sind die Folgekosten, also die Kosten für Tinte, Wartung und eventueller Reparaturen, die den größten Anteil an den entstehenden Gesamtkosten ausmachen. Bei durchschnittlicher Nutzung wird der Anteil des Gerätepreises an den Gesamtkosten eines Druckers in seiner Lebensdauer maximal 20 – 25% des Gerätepreises ausmachen, wahrscheinlich im privaten Bereich sogar noch wesentlich weniger. Aus diesem Grund sollte man sich bei der Entscheidung für einen Drucker unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausschließlich an den Folgekosten orientieren.
Jetzt druck ich – jetzt druck ich nicht!
In Abwandlung eines Spruches aus dem Werbespot eines Stromanbieters, könnte man diese Aussage und die dahinter stehende Konsequenz auch für Drucker nutzen. Es geht dabei darum, auf die Tatsache hinzuweisen, dass es nur Geld kostet, wenn man den Drucker nutzt und dadurch Tinte verbraucht. Man könnte auch ein Schild am Drucker befestigen mit der Aufschrift: Achtung! Vor Inbetriebnahme des Druckers – Gehirn einschalten. Mit anderen Worten: Ist es wichtig, diese Mail, dieses Dokument, diese Internetseite wirklich auszudrucken oder reicht es, wenn ich mir diese Seite auf dem Bildschirm anschaue und sie dann abspeichere, falls ich der Meinung bin, diese Seite später noch einmal gebrauchen zu können. Wie viele Seiten, die ausgedruckt werden, landen danach im Papierkorb.
Man hat also nicht nur eine der teuersten Flüssigkeiten, die es gibt, die Tinte aus der Druckerpatrone für den Inkjetdrucker vergeudet, sondern zusätzlich noch Papier, was zwar für die Papierindustrie und den Handel gut ist, aber nicht für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Die Tinte in einer Markenpatrone kostet umgerechnet pro Liter fast 800 EURO! Überlegen Sie mal, wie viele Kilometer Sie für 800 EURO mit Ihrem Auto fahren können. Beim Fahrzeug achten Sie auf den Verbrauch und ärgern sich, wenn der Preis mal wieder steigt. Bei dem schon so teuren Produkt Druckertinte, denken viele Menschen nicht ernsthaft darüber nach, wie sie viel Geld sparen könnten. Durch Internet und Email ist das Druckvolumen in den letzten Jahren um 40% gestiegen und die Marktforscher sagen, dass die Zuwachsrate auch in den nächsten Jahren bei etwa 10% pro Jahr liegen wird.
Kosten für Tinte reduzieren!
Wie bereits beschrieben, ist die Tinte sehr teuer und das gilt insbesondere für die Originalpatronen der Hersteller von Drucksystemen. Durch eine gute Marktrecherche kann man bei den Kosten für Druckerpatronen für Tintenstrahldrucker bis zu 80% des Preises einsparen und eine Ersparnis von fast der Hälfte des Preises ist bei einem großen Teil der Marktteilnehmer immer möglich. Es sind die nachgebauten Billigpatronen, die auf vielen Internetseiten angeboten werden und von denen auch die Mehrzahl eine mit den Originalen vergleichbare Qualität erzeugen. Natürlich versuchen es die Anbieter von Markengeräten immer wieder, durch patentierte Patronenformen es den Nachahmerprodukten schwer zu machen, aber für diese Fälle haben sich Firmen gefunden, die gebrauchte Patronen aufkaufen und neu befüllen. Auch diese Patronen haben in den meisten Fällen eine gute Qualität, eine vergleichbare Ergiebigkeit und bieten damit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Oft findet man die Angebote solcher Billigpatronen in den Online-Shops im Internet, die neben Druckerpatronen und Kartuschen das gesamte Sortiment von Büromaterial anbieten und wesentlich günstiger sind, als der örtliche Fachhandel. Vielfach werden die Preise bei einer Bestellung einer größeren Stückzahl noch reduziert und die Sendung wird dann auch „frei Haus“ zugestellt. Natürlich will sich nicht jeder eine große Stückzahl Tintenpatronen und Druckerpapier zulegen und ein eigenes Lager führen, aber man kann ja alle Freunde und Bekannte befragen und mit einer Sammelbestellung den besten Preis erzielen, den sonst nur Firmen erreichen können.
Auf ähnliche Ergebnisse kommt man, wenn man nach Tonerkartuschen für Laserdrucke recherchiert. Auch für diese Produkte gibt es Nachahmer, die weit von den Preisen der Originale entfernt liegen und wie die Patronen für Tintenstrahlsysteme eine ausgezeichnete Qualität liefern.
Auch im Betrieb eines Tintenstrahldruckers kann man sparen, wenn man einige Dinge beachtet. Falls mal eine längere Zeit nicht unbedingt etwas gedruckt werden muss, kann es billiger sein, mal eine Testseite laufen zu lassen, damit die Tintenpatrone nicht eintrocknet. Die Reinigung einer eingetrockneten Patrone verbraucht wesentlich mehr Druckertinte, als wenn man einige Seiten druckt. Wichtig ist auch, dass man den Drucker immer an seinem An-Aus-Schalter abschaltet und nicht durch eine Unterbrechung der Stromzufuhr, wie zum Beispiel durch einen Schalter an der Steckdosenleiste. Das ist wichtig, damit der Druckkopf in seine Parkposition fährt, wo die Tinte nicht eintrocknet. Eine weitere Möglichkeit ist die Veränderung der Druckqualität, denn mit der Einstellung „Entwurf“ wird wesentlich weniger Tinte verbraucht, als bei der Qualitätsstufe „normal“ oder sogar „optimal“.
