Spartipps rund um das Auto!

Wenn man beim Autokauf etwas sparen möchte, sollte man bereits weit vor dem Kauf damit beginnen. Schon bei der Typauswahl entscheidet sich viel im Hinblick auf die späteren Unterhaltungskosten. Es geht dabei um die Eingruppierung in die Versicherungsklassen, um die Kfz-Steuer und natürlich um den Kraftstoffverbrauch. Vertrauen Sie im Hinblick auf den Verbrauch nicht nur den Herstellerangaben, sondern schauen Sie auf die Internetseiten, auf denen User ihren exakten Verbrauch für viele Fahrzeugtypen eintragen und Sie auf diese Weise einen von vielen Fahrern und einer durchschnittlichen Fahrzeugnutzung abhängigen Verbrauch einigermaßen

neutral erfahren können. Vor der Festlegung auf den Autotyp, sehen Sie sich einmal die verschiedenen Versicherungsklassen der Fahrzeuge an, die für Sie in die engere Wahl kommen oder lassen Sie sich für verschiedene Fahrzeuge von einer Versicherung zunächst ein Angebot machen. Sie brauchen nur die exakten Fahrzeugdaten und können einen Tarifvergleich auch ganz einfach und unverbindlich selbst online machen und haben innerhalb von wenigen Minuten eine Übersicht über die Kosten für die Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkaskoversicherung. Auch für die zu erwartenden Wartungskosten, d.h. Inspektionsintervalle und Inspektionskosten, gibt es Seiten im Internet, auf denen Sie einen Überblick über diese wichtigen Unterhaltungskosten bekommen. Wenn Sie alle Kosten, also die Anschaffungskosten, die Unterhaltungskosten mit Versicherung, Steuern und Wartung haben, können Sie sich die wahrscheinlich eintretenden Abschreibungskosten, also den Wertverlust des von Ihnen bevorzugten Fahrzeugs anschauen. Dazu brauchen Sie nicht Betriebswirtschaft studiert zu haben, sondern überlegen sich, wie lange Sie etwa das Fahrzeug behalten wollen und wie viel Kilometer Sie etwa pro Jahr fahren. Dann gehen Sie auf die Internetseiten mit den Angeboten für Gebrauchtfahrzeuge und selektieren den Fahrzeugtyp mit dem bei ihrem vorgesehenen Verkauf vermutlichen Alter und der Kilometerleistung heraus. Sie bekommen sicher eine größere Anzahl von Fahrzeugen, aus der Sie jetzt das hinsichtlich der Ausstattung und Extras ähnlichste Auto heraussuchen können. Schauen Sie sich die Preise für die Fahrzeuge an und Sie haben, wenn Sie sich die Differenz zwischen dem wahrscheinlichen Kaufpreis und dem Preis beim vorgesehenen Verkauf ansehen, eine grobe Richtlinie, wie viel der von Ihnen gewünschte Autotyp etwa in der geplanten Laufzeit an Wert verliert. Wenn Sie jetzt eine kleine Aufstellung anfertigen, haben Sie ganz schnell unter Berücksichtigung aller Kosten einen Überblick, welcher Fahrzeugtyp für Sie die sparsamste Variante ist.

Augen auf beim Autokauf!

Wenn Sie sich für einen Typ entschieden haben, können Sie sich bei einem Gebrauchtwagen bei den vielen Internetbörsen ausführlich informieren, mit wie viel ein solches Auto etwa gehandelt wird. Wenn Sie sich eine Preisübersicht anfertigen, können Sie ganz einfach mit den Angeboten der örtlichen Händler vergleichen. Beim Kauf eines Jahreswagens oder beim Neukauf sollten Sie immer nach EU-Reimporten schauen, denn dort gibt es bei Importen aus einigen Ländern noch erhebliche Preisunterschiede. Dies gilt allerdings nicht für alle Hersteller und die Preisnachlässe sind auch je Modell unterschiedlich. Es gibt Händler, die EU-Neufahrzeuge und EU-Jahreswagen in größerer Anzahl auf Lager vorhalten, andere arbeiten mit Kollegenbetrieben im Ausland zusammen und lassen das gewünschte Fahrzeug für eine Probefahrt kommen und in jedem Fall können Sie bei einem Neufahrzeug die Ausstattung und alle Extras wählen. Achten Sie aber darauf, ob die Grundausstattung in dem Land, aus dem das Fahrzeug kommt, mit der Serienausstattung in Deutschland identisch ist. Es gibt bei verschiedenen Fahrzeugen kleine Unterschiede, die Sie herausarbeiten sollten, um einen wirklichen Preisvergleich zu erhalten. Wenn Sie ein Neufahrzeug kaufen wollen, sind Sie auf jeden Fall gut beraten, wenn Sie mal ein Angebot von einem Internetvermittler von Fahrzeugen einholen. Es gibt einige seriöse Vermittler, bei denen Sie mindestens normalerweise zwischen drei und fünf Prozent mehr als Nachlass bekommen, als das bei Ihrem Händler vor Ort der Fall ist. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Kaufvertrag zwischen Ihnen als Käufer und dem Vertragshändler des Fahrzeugherstellers zustande kommt und der Internethändler nur als Vermittler auftritt. Zahlen Sie nie etwas, bevor Sie nicht im Besitz des Fahrzeugbriefs für die Anmeldung sind. Der Kauf über einen seriösen Vermittler ist eine einfache Angelegenheit und erspart Ihnen bei den meisten Autotypen einen 4-stelligen Betrag!

Augen auf bei der Autofinanzierung!

Wenn Sie Ihr Auto finanzieren müssen, lassen Sie sich in jedem Fall mehrere Angebote machen und schauen Sie sich die Bedingungen ganz genau an. Achten Sie nicht nur auf die großen Buchstaben, sondern auch auf das Kleingedruckte und den meist sehr klein ausgewiesenen effektiven Zinssatz und eventuelle Nebenkosten. Bei einer Finanzierung über eine Bank eines Autoherstellers bekommen Sie in der Regel nicht den sonst möglichen Rabatt, weil der Händler von seiner Verdienstspanne etwas an die Bank abgeben muss und der Kredit damit quasi subventioniert wird. Prüfen Sie auf jeden Fall, ob Sie möglicherweise bei einer Kreditaufnahme bei einer Direktbank doch insgesamt günstiger kaufen würden, weil Sie beim Autokauf den Maximalrabatt, auch über Internetvermittler, ausschöpfen können. Das gilt ebenso für die heute teilweise angebotenen „3-Wege-Finanzierungen“. Das sind Finanzierungen, die sich in eine Anzahlung, die eventuell eine Rückgabe des Altfahrzeugs an den Händler ist, eine monatliche Rate über eine gewisse Laufzeit und einen Restwert, aufteilen. Sie haben zwar den Vorteil, dass Sie am Ende der Laufzeit nicht unbedingt kaufen müssen, aber ohne diesen Kauf, ist es meist ein Verlustgeschäft und Sie haben keine Chance, den handelsüblichen maximalen Preisnachlass zu bekommen!

Augen auf als Autohalter!

Der Fahrer eines Fahrzeugs hat großen Einfluss darauf, wie hoch der Kraftstoffverbrauch ist. Eine Einsparung durch vorausschauendes Fahren von etwa 2 Litern je 100 Kilometer ist bei den meisten Kleinwagen und der Mittelklasse kein Problem. Bei der Oberklasse ist das meistens sogar noch weit mehr. Vollgas und Vollbremsung kostet Kraftstoff, Bremsbeläge und Reifen! Eine der Verkehrslage entsprechende kurze, starke Beschleunigung und dann die Chance nutzen, das Fahrzeug ausrollen zu lassen, ist ein ausgezeichneter Spartipp. Schauen Sie auch nach unnötigem Gewicht im Auto. Jedes Kilogramm, welches Sie nicht unbedingt brauchen, spart Treibstoff. Wenn Sie Ersatzteile oder neue Reifen brauchen, sollten Sie im Internet nachschauen. Die Online-Shops bieten meistens sehr günstig alle Ersatzteile, Tuning-Zubehör und Reifen an. Die EU hat übrigens jetzt beschlossen, dass Sie die Wartungsarbeiten, auch während der Garantiezeit, nicht bei einer Vertragswerkstatt machen lassen müssen.

 
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